Naturziele in Koli, Lieksa und Juuka

Die Natur ist unser Trumpf

Die hohen Erhebungen von Koli und die Inseln im Pielinen-See verbergen eines der vielfältigsten Naturschutzgebiete Finnlands. Neben der ikonischen Nationallandschaft halten Koli und die Region auch viele weiteren außergewöhnlichen Naturattraktionen und Erlebnisse bereit. Wussten Sie etwa, dass im Nationalpark Koli bis jetzt mindestens 4.078 verschiedene Spezien gesichtet wurden? Das ist mehr als in jedem anderen finnischen Nationalpark!

Naturziele in Koli

Nationalpark Koli

Auf der höchsten Erhebung des Nationalparks Koli erstreckt sich die bekannteste und beliebteste Nationallandschaft Finnlands. Der Nationalpark Koli ist ein vielseitiges Kaleidoskop aus altes Wäldern, Felsen, Höhlen, Mooren, Bächen, Sandstränden, Inseln und zu Beginn des Sommers üppig blühenden Wiesen. Das 80 km lange Wandernetzwerk lädt zur Erkundung der Natur ein. Zur Übernachtung bieten sich buchbare Wanderhütten. Mehr Informationen über die Attraktionen und Empfehlungen finden Sie auf der Webseite Luontoon.fi-sivulta.

Die ikonische Nationallandschaft Finnlands

Schon seit mehreren Generationen entzückt Koli mit dem Symbol der finnischen Kultur, der ikonischen Nationallandschaft. Das Gesamtkunstwerk aus Wasser, Himmel und Wäldern lässt sich am besten über den 1,4 km langen Wanderweg „Tour der Gipfel“, die im Herzen des Nationalparks startet und über die höchsten Erhebungen Ukko-Koli, Akka-Koli und Paha-Koli führt. Die Tour führt zum höchsten Punkt des südlichen Finnlands und zum ältesten Boden Europas, die von der Entwicklungsgeschichte unserer Erde im Laufe von Jahrmillionen zeugt.

Wanderwege

Im Nationalpark Koli und den angrenzenden Gebieten lädt ein Netz von ca. 80 km an markierten Wanderwegen, von 1,5 bis 61 km zum Erkunden ein. Entlang der Wege finden Sie Feuerstellen, Unterstände und Hütten. Die Wanderroute Herajärven Kierros ist die längste Wandertour und einer der Höhepunkte unter den langen Wandertouren in Finnland. Die Route führt über waldreiche Anhöhen und belohnt die Wanderer mit traumhaften Ausblicken auf den mächtigen Pielinen-See oder geschützteren Herajärvi-See.

Aussichtsturm Räsävaara

Aus dem Aussichtsturm Räsävaara verbreitet sich eine wunderschöne Landschaft mehr als 300 Meter über den Meeresspiegel. Der Turm selbst ist nur 18 Meter hoch, aber er ist auf einer Anhöhe gebaut. Der Turm bietet atemberaubende Ausblicke auf die Erhebungen von Koli und den Pielinen-See. Vom Aussichtsturm aus können Sie u.a. den Nationalpark Koli besser erfassen. Der im Jahr 1998 gebaute Turm befindet sich ca. 5 km vom Dorf Koli entfernt. Besonders unvergleichlich ist der Ausblick im Sommer beim Sonnenuntergang!

Der Aussichtsturm ist auf der Service- und Wanderkarte von Koli verzeichnet, welche Sie in Servicestellen der Region kaufen können.

Pielinen

Die Region Koli wird vom mächtigen Pielinen-See umgeben. Der viertgrößte See Finnlands bildet gemeinsam mit den berühmten Erhebungen die Quintessenz von Koli. Der wildnisartige Pielinen lässt sich auf Angel-, Kanu-, Boots- und SUP-Touren und im Winter auf dem Eisweg Koli-Vuonislahti und auf Hundeschlitten- und Langlauftouren erkunden.

Die dem Koli-Gebiet vorgelagerten Inseln Pieni-Hölö und Iso-Hölö gelten als die meistbestaunten Finnlands, und das Ufer wird von einer Kette wunderbarer Düneninseln gesäumt. An gekennzeichneten Stellen kann man wandern, Feuer machen und im Zelt übernachten.

Die Teufelskirche

Bei der „Teufelskirche“ handelt es sich um eine 33 Meter hohe Felsspalte, die von eingekeilten Steinbrocken „überdacht“ wird. In der Spaltenhöhle kann man das mehrere Millionen Jahre alte geologische Erbe Kolis spüren. Die Teufelskirche ist Teil des Nationalparks Koli und befindet auf der Rieskaniemi-Halbinsel in der Nähe des Pielinen-Ufers. In die Felswand hat der berühmte finnische Dichter Eero Järnefelt selbst ein Gedicht eingeritzt. Die Höhle liegt direkt an der Rantatie, ungefähr 12 km südlich der Kreuzung zum Hafen von Koli. Sie ist auf der Service- und Wanderkarte von Koli verzeichnet, welche Sie in Servicestellen der Region kaufen können. Hinweistafeln und Stufen erleichtern den Weg in die Höhle. Die Teufelskirche ist eine Natursehenswürdigkeit, dh sie wird nicht überwacht und der Besuch erfolgt daher auf eigene Verantwortung.

Wasserfall Tarhapuro

Inmitten eines strahlend grünen Laubbaumwaldes rauscht der Wasserfall Tarhapuro. Besonders schön ist der Wasserfall zur Zeit der Schneeschmelze anzusehen. Das Rauschen des Wassers ist bei günstigen Witterungsbedingungen Hunderte von Metern weit zu hören. Das Wasser sprudelt in über 15 Metern Höhe aus dem massiven Felsgestein, wobei der freie Fall nur ein paar wenige Meter beträgt. Im Winter ist die funkelnde Eisfläche schön anzusehen. Der Weg von der am Ufer verlaufenden Rantatie zum Tarhapuro-Wasserfall führt etwa einen Kilometer lang durch urigen Wald. Der Pfad ist auf der Service- und Wanderkarte von Koli verzeichnet, welche Sie in Servicestellen der Region kaufen können.

Felsspalte „Uhrihalkeama"

Die Natursehenswürdigkeit Uhrihalkeama („Opferspalte“) liegt am Nordende des Break Sokos Hotel Koli. Wer sich etwas wünschen will, wirft eine Münze in den Spalt des Felsen, dessen Oberfläche etwa hundert Jahre alte Zeichnungen und Namenszüge zieren. Die Opferspalte ist als eine kultische Stätte denkmalgeschützt. Adresse: Ylä-Kolintie 39, Koli.

Wiesen und Kulturlandschaften

Zu den Perlen Kolis gehören auch Wiesen, die Zeugen von Landwirtschaft der früheren Zeiten sind. Die Blütenpracht der Wiesen in Mäkräaho, Purolanaho, Ikolanaho, Havukanaho und Mustanniitty bezaubert durch ihre Schönheit. Zwischen den Wälder in den Anhöhen finden sich auch wertvolle Wiesen, wie Vaaralanaho, Turusenautio, Soikkeli sowie Ylä- und Ala-Murhi. Vielerorts kann man noch Überreste von Hausfundamenten, Erdlöcher zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und andere Spuren von alten Besiedlungen finden. Die abwechslungsreichste Kulturlandschaft findet man in Ollila, Turula, Vaarala, Mattila und Lakkala. In diesen Orten wird nach wie vor Landschaftspflege in Form von Weidehaltung, Schwendwirtschaft und Mähen der Wiesen betrieben.

Naturziele in Lieksa

Ruuna-Erholungsgebiet

Das Ruuna-Erholungsgebiet im Osten Lieksas in der Nähe der Staatsgrenze ist ein beliebtes Ziel für Liebhaber frei strömender Flüssen, Angler, Rafter und Wanderer. Das Gebiet wird jedes Jahr von fast 80.000 Menschen besucht, und 2017 wurde für das Gebiet über 7.000 Angel- und Jagdlizenzen verkauft. Im Sommer ist die Spezialität Ruunaas Rafting mit Holzbooten. Alternativ können Sie auch mit einem Gummifloss fahren.

Ruunaan Retkeilykeskus, Neitikoskentie 47, 81750 Pankakoski, info@ruunaa.fi, Tel: +358 13 533 170, +358 40 579 5684, www.luontoon.fi/ruunaa.

Nationalpark Patvinsuo

Der Nationalpark Patvinsuo an der Grenze zwischen Lieksa und Ilomantsi ist ein ruhiges Outdoorziel mit viel wildnisartiger Natur. Der größte Nationalpark Südfinnlands ist ein auch international bedeutendes Schutz- und Forschungsgebiet für Sümpfe. Der Park besteht aus altern Urwäldern und schönen Gewässern mit Sandstränden. Das Gebiet eignet sich für ein- oder zweitägige Wandertouren auf eigener Faust. Markierte Wanderwege gibt es ca. 80 km.

Als Informationszentrum dient im Nationalpark Patvinsuo die Naturhütte Suomu, die von Mai bis September geöffnet ist. Suomuntie 54, 81650 Hattuvaara, www.luontoon.fi/patvinsuo.



Naturziele in Juuka

Porttilouhi

Die Klamm Porttilouhi in Juuka führt ihre Besucher in eine ganz andere Welt ein. In dieser märchenhaften Schlucht sind die Bodensteine mit federnd weichem Moos bedeckt, die am leise vor sich hinplätschernden, bezaubernden Porttipuro-Bach entlang führen.

Nach Legenden war Porttilouhi einst eine Kultstätte von Volksheilern und lokalen Hexen. Kranke wurden durch das steinerne Tor von Porttilouhi geführt und so von bösen Geistern und Krankheiten befreit. Am nördlichen Ende der Schlucht befindet sich auch eine Opferstätte, ein von der Mutter Natur gestaltetes Amphitheater, in dem Menschen sowohl Essen als auch Tiere opferten.

Mehr darüber und Routenkarte >>

Paalasmaa-Inseln

Paalasmaa in der Gemeinde Juuka ist eine Gruppe von drei Inseln: Pääsaari, Toinensaari und Kolmassaari. Die Inseln sind durch Brücken miteinander verbunden, aber die Inselgruppe selbst ist nur mit der Hirvisalmi-Fähre zu erreichen. Paalasmaa ist auch die höchste bewohnte Insel der finnischen Binnengewässer.

Lohnende Ziele in Paalasmaa sind u.a. die Aussichtshaltestellen entlang der Küstenstraße, der Vogelturm in Kaajanlampi und der Aussichtsturm Sydänvaara, der sich auf dem höchsten Punkt der Pääsaari-Insel erhebt. Ein beliebter Campingplatz mit Sommerterrasse lädt zum Verweilen ein.

Mehr darüber und Routenkarte >>

Naturpfad Koppalo

Der Urwald-Naturpfad Koppale in Petrovaara führt durch ein naturschönes Schutzgebiet. Die ca. 3,3 km lange Route hat mit Schwendgebieten, Geröllfeldern, Teichen, Sümpfen, Urwäldern und einer wunderbaren Aussicht von Pitkävaara Einiges zu bieten.

Das uralte Gebiet weist auch eine außergewöhnlich reiche Pflanzenwelt auf und beherbergt auch seltene Spezien, wie leuchtend roten Schleimpilze und bleiche Fichtenspargelgewächse. Der Naturpfad Koppalo wird auch Muurahaisenpolku („Ameisenpfad“) genannt.

Mehr darüber und Routenkarte >>

Dorf Vuokko

Vuokko ist eines der größten Dörfer von Juuka im nördlichen Gemeindegebiet, zwischen dem Pielinen und der Fernstraße 6, am Ufer des Vuokonjärvi-Sees. Der Vuokonjärvi-See teilt das Dorf in fünf Bereiche: Vihtasuo, Süd-, Mittel-, West- und Nord-Vuokko. Ein Ostteil ist nicht vorhanden, da an dessen Stelle der Pielinen-See liegt.

Lohnende Naturziele in Vuokko sind u.a. der Vogelturn Vuokonjärvi, der Vuokonjoki-Fluss mit Felsenschnitten, die Gesteinsformationen von Härkilouhi, das ehemalige Klostergebiet Pyötikkö sowie die bezaubernde Kulturlandschaft von Mittel-Vuokko.

Mehr darüber und Routenkarte >>

Die Napakallio- und Valkealampi-Tour

Die Felsenkuppe von Napakallio ist nur einen Katzensprung von Koli Freetime entfernt. Der breite und beleuchtete Pfad führt leicht ansteigend bis zum Unterstand von Napakallio. Der Fußweg wird durch die großartige Aussicht auf Koli belohnt. 

Die am selben Ort beginnende Valkealampi-Tour verbindet beschauliche Wald- und Seenlandschaften. Der breitere Weg durch Wiesen wird allmählich stellenweise schmal, und Holzplanken führen über die feuchtesten Stellen. Von Waldsauerkleen bedeckte Heiden und pittoreske Brücken laden immer wieder zum Rast ein.

Mehr darüber und Routenkarte >>

Juukaharju und Keihäsjoki

Die Juukaharju-Route in Juuka bietet Anhöhen, Sumpfgebiete, Seen und Urwälder mit ausgedorrten Polarkiefern. Die von der weißen Flechte bedeckte Anhöhe gehört zum Naturschutzgebiet Iso-Karhu. Probieren Sie mal, ob Sie die größte Föhre mit Ihren Armen umfassen können. 

Der größte unter Schutz gestellte Urwald Juukas heißt Keihäsjoki. Ein Pfad läuft entlang des Flusses und macht hin und wieder Abstecher auf nahe gelegene kleine Seen. Am Anfang der Strecke steht eine bescheidene, 1982 gebaute Hütte („Autiotupa“), die als Stützpunkt für Schwimm- und Angeltouren sowie fürs Kochen am Lagerfeuer und kostenloses Übernachten genutzt werden kann.

Mehr darüber und Routenkarte >>

Mehr Routen in Juuka

Es gibt jede Menge zu sehen! Lernen Sie auch andere Naturziele von Juuka kennen – richtige Insidertipps von uns!

Broschüren für Naturziele finden Sie auch im Fremdenverkehrsbüro Koli, in Kolinportti, im Fremdenverkehrsbüro Kivikylä, im Rathaus Juuka oder in mehreren Unternehmen in Juuka. Holen Sie sich Ihr Exemplar!

Show your Kli

Unsere Webseite verwendet Cookies, mehr darüber. Wenn Sie weiterhin unsere Website nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. [Ich stimme zu]
OK